Mentor für Identitätsarbeit

Kim C. Birtel

Tiefenpsychologisch fundiert. Systemisch verankert. In Hamburg und Nizza.

Kim C. Birtel, Mentor für Identitätsarbeit
Meine Geschichte

Lange habe ich gedacht, man muss das Leben einfach aushalten.
Bis ich angefangen habe, mich selbst kennenzulernen.

Ich wurde mit drei Monaten von meiner Mutter abgegeben und wuchs bei meinen Großeltern auf.

Später kam ich zu meiner Mutter zurück, mit einem neuen Mann, neuen Regeln und ohne Erklärung. Ich habe früh gelernt, mich anzupassen. Zu funktionieren. Unsichtbar zu sein, wenn es nötig war.

Das hat mich weit gebracht. Und gleichzeitig immer weiter weg von mir.

Ich habe jahrelang Entscheidungen getroffen, die nicht meine waren. Weil ich nicht wusste, wer ich bin.
Kim mit Cap am Fenster, Aufbruch in die Identitätsarbeit

Vom Eckbüro an der Alster zum Surfbrett.

Ich habe Jahre in der Werbung gearbeitet. Strategische Führungsposition bei einer der größten Agenturen. Marken wie Jack Daniel's, Audi, Bacardi, Hugo Boss, Siemens, Eckbüro mit Alsterblick.

Und dann bin ich gegangen. Mit zwei Worten: Gone surfing.

Nicht weil der Job schlecht war. Sondern weil ich gemerkt habe, dass mich nicht Marken faszinieren, sondern Menschen. Die Frage war nie: Was macht eine Marke stark? Sondern: Was macht einen Menschen zu dem, der er wirklich ist?

Diese Frage hat mich nicht mehr losgelassen.

2007 kam die Krise.
Nicht von außen, von innen.

Ich begann eine Therapie. Fand eine Mentorin u.a. in der systemischen Aufstellungsarbeit. Machte Fortbildungen bei dem Process Work Institute.

Jeder dieser Schritte hat beschleunigt, was längst überfällig war: aufzuhören, eine Figur zu sein, die andere brauchten, und anzufangen zu erkennen, wer ich ohne diese Figur bin.

Das war kein Coaching-Erlebnis. Das war Arbeit. Teure, schmerzhafte, notwendige Arbeit.

Daraus ist meine Arbeit entstanden.
Und der Name, der sie trägt: so ich.

Wie ich arbeite

Kein Coaching. Kein Motivationsprogramm.
Eine Bewegung in die andere Richtung.

Ich bin kein Coach, der Methoden verteilt. Ich bin ein Mentor, der den Raum schafft, in dem eigene Antworten entstehen. Coaching versucht, Dir etwas hinzuzufügen. Identitätsarbeit trägt ab, was nicht zu Dir gehört.

In 20 Jahren habe ich mit über 300 Menschen persönlich gearbeitet, über 1.000 Aufstellungen begleitet und rund 200 Unternehmen in ihre Markenidentität geführt. Alles, was ich dabei gelernt habe, fließt jetzt in den Human Identity Process, zum ersten Mal digital zugänglich.

Tiefenpsychologisch fundiert. Systemisch verankert. Keine schnellen Antworten, aber Antworten, die tragen.

Engagement

The Social Surf Club e.V.

2012 habe ich den Social Surf Club gegründet, einen gemeinnützigen Verein, der traumatisierten Jugendlichen über das Surfen einen Zugang zu sich selbst eröffnet.

Weil Identitätsarbeit nicht erst bei Erwachsenen anfängt. Und weil das Meer der ehrlichste Spiegel ist, den ich kenne.

The Social Surf Club Logo

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